Posts mit dem Label audible werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label audible werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 17. Januar 2019

Das Revival der 1920-er Jahre


[WERBUNG]

Die Serie „Babylon Berlin“ ist in (fast) in aller Munde,
aber wie viele ihrer Fans wissen, dass sie auf eine Bestsellerreihe des Krimi-Autors Volker Kutscher zurückgeht? Die Entwicklungen während der Weimarer Republik werden dort wie durch ein Brennglas auf Berlin fokussiert. Der erste Teil der Serie, Der nasse Fisch, erschien bereits 2007. Das Besondere daran: Es bleibt in diesem wie in den nachfolgenden Bänden der Reihe nicht dabei, die Hauptfigur Gereon Rath ein Delikt nach dem anderen aufklären zu lassen, sondern die Leser bekommen gewissermaßen im „Vorbeilesen“ zahlreiche Informationen über historische Fakten serviert. 

Ich gehöre zu denen, die zunächst ein Buch lesen, bevor sie sich den zugehörigen Film oder die dazu gedrehte Serie ansehen. Wer der Meinung ist, zum Lesen keine Zeit zu haben, sich aber die literarischen Highlights nicht entgehen lassen möchte, für den ist ein Hörbuch das Medium der Wahl. Eine tolle Auswahl an Hörbüchern aus den 1920-er Jahren bietet das Audible Magazin. Dort sieht man, dass nicht nur Kutschers Romane in diesem Segment erfolgreich vertreten sind, sondern auch andere Titel, die im Laufe des letzten Jahres zum Thema „Die 20-er“ zahlreich besprochen und diskutiert wurden. Wenn Martha tanzt von Tom Saller gehört ebenso dazu wie Der große Gatsby von F. Scott Fitzgerald. Der bereits 1925 veröffentlichte Roman, der in dieser Zeit angesiedelt ist, erlebte eine wahre Renaissance, als er auf der Grundlage des Drehbuchs des Regisseurs Francis Ford Coppola 1974 mit Mia Farrow und Robert Redford in den Hauptrollen verfilmt wurde. Die zweite Filmversion, die 2013 die Kinocharts stürmte, war nicht weniger erfolgreich, was auch am Hauptdarsteller Leonardo Di Caprio gelegen haben dürfte. Auch dieses Buch kann angehört werden. Der bekannte Schauspieler Burghart Klaußner sorgt mit seiner markanten Stimme dafür, die 1920-er Jahre vor dem geistigen Auge der Zuhörer wieder aufleben zu lassen. 

Wer sich fast 100 Jahre zurückversetzen möchte, kann nicht nur zum Buch öder Hörbuch greifen, sondern sich auch mit der passenden Musik die entsprechende Atmosphäre nach Hause holen. Wenn man mit der damaligen Form des Charlestons und Swings nichts anfangen kann, dann gefällt wahrscheinlich eher deren moderne Variante: Beim Elektroswing werden die bekannten Swingrhythmen durch elektronische Beats auf ein anderes Niveau gehoben und so auch für heutige Hörgewohnheiten interessant und vor allem: tanzbar. 

Menschen schauen gern zurück, und man kann oft den Eindruck haben, dass sie es umso verklärter tun, je weiter ein Ereignis oder eine Epoche zurückliegt. Das gilt auch für die 1920-er Jahre, die – wieder einmal – auferstehen, zumindest in mancher Hinsicht. Dass dieses Jahrzehnt ein sehr schwieriges in der deutschen Geschichte war und eine Krise die andere jagte, dass sich das Volk durch die in den Versailler Verträgen vereinbarten Reparationszahlungen ausgequetscht fühlte wie eine Zitrone und große Teile der Bevölkerung in Armut versanken: Das alles verblasst im heutigen Bewusstsein immer mehr, wenn von den „Goldenen 20-ern“ die Rede ist. Aber sich hörend, sehend oder lesend in eine vergangene Zeit entführen zu lassen, gibt auf jeden Fall der Phantasie Flügel. In diesem Sinne: Let’s swing again!

Mittwoch, 5. Juli 2017

Die aktuellen Top-Hörbücher

Werbung

Krimis, guter Rat, leichte Unterhaltung: Das sind die beliebtesten Hörbücher

 

Hörbücher erobern sich nach und nach eine stabile Position auf dem Büchermarkt, denn immer mehr Kunden wissen ihre Vorteile zu schätzen. Ein Hörbuch muss nicht mehr auf einer CD sein, sondern ist nur noch eine Datei auf dem PC, Smartphone oder Tablet und kann deshalb problemlos überallhin mitgenommen werden. Ein Hörbuch ist immer dann praktisch, wo sich ein Buch nicht lesen lässt: Menschen mit einer Sehbehinderung profitieren ebenso wie Autofahrer davon, dass ihnen vorgelesen wird. Ein Hörbuch kann auch parallel zu einer anderen Tätigkeit wie z. B. der Hausarbeit gehört werden. In der Regel werden Hörbücher von den Autoren, professionellen Sprechern oder Schauspielern vorgetragen, sodass "Leser" auf eine sehr gute Qualität vertrauen können.

Große Bandbreite bei der Auswahl an Hörbüchern

 

Die Vorlieben der Hörbuchkunden zeigen, wie groß die Auswahl in den letzten Jahren geworden ist. Der führende Anbieter für Hörbücher audible zeigt auf seiner Homepage, welche Titel gerade am beliebtesten sind. Dies sind die Top 5 der 27. Kalenderwoche 2017:

1. In Und in dir die Finsternis von Kevin O'Brian geht es um die in Seattle lebende Megan, die vor 14 Jahren auf der Flucht vor ihrem gewalttätigen Ehemann ein völlig neues Leben begonnen hat. Niemand weiß von ihrer Vergangenheit, als sie noch Lisa hieß. Doch dann kommen zunächst mysteriöse Anrufe, in denen ihr früherer Name fällt. Die Bedrohung spitzt sich zu, als ihr Sohn nachts aus dem Haus entführt wird.









2. Mit Am Arsch vorbei geht auch ein Weg gibt Alexandra Reinwarth ihren Lesern (und Hörern) den Rat, nicht länger nach jedermanns Pfeife zu tanzen, sondern klare Entscheidungen zu treffen, um sich nervtötende Mitmenschen vom Hals zu halten. Motto: Wie gehe ich auf Distanz zu Arschlöchern, ohne selbst eines zu werden?








3. Ich schenk dir die Hölle auf Erden ist ein Unterhaltungsroman, in dem die Autorin Ellen Berg über die Ehefrau und Mutter Carina erzählt, deren Mann nach zehn Jahren Ehe fremdgeht und seiner Geliebten all die schönen Dinge ermöglicht, die sich Carina immer erträumt hatte. Die Betrogene macht sich einen Schlachtplan, um den treulosen Gatten in die Hölle einer Scheidung zu schicken.







4. Schwarzwasser ist der siebte Teil der Krimi-Reihe um Kommissar Wallner. Der Autor Andreas Föhr lässt einen Mann gewaltsam sterben, den es eigentlich gar nicht geben dürfte. Was hat es mit dem Ermordeten auf sich? Und wem lag etwas an seinem Tod?









5. Da die Menschen böse sind des bekannten Krimi-Autors Markus Heitz nimmt seinen Anfang im Hörsaal einer Privathochschule: Professor Martens zeigt den Studenten im Rahmen seiner Vorlesung über die Grundlagen des Behaviorismus einen Film, der zeigt, wie gezielt ausgesuchte, aber ahnungslose Gäste bei der Eröffnung eines Privatclubs plötzlich eingeschlossen werden. Die Regeln: In den nächsten 24 Stunden können alle tun, was sie wollen. Drogen und Waffen stehen zur Verfügung. Es beginnt ein Szenario des Schreckens. Wird es jemand schaffen, diese Vorhölle zu überleben? Und wer hat das alles inszeniert?